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Pottwalartige

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Zur Überfamilie Physeteroidea gehören zwei Familien: die [[Pottwale]] (Physeteridae) und die [[Zwergpottwale]] (Kogiidae), im Englischen auch pygmy and dwarf sperm whales genannt. Bevor Kogiidae als eigene Familie anerkannt wurde, waren alle drei zu dieser Überfamilie zählenden Arten in der Familie Physeteridae zusammengefasst.
 
Zur Überfamilie Physeteroidea gehören zwei Familien: die [[Pottwale]] (Physeteridae) und die [[Zwergpottwale]] (Kogiidae), im Englischen auch pygmy and dwarf sperm whales genannt. Bevor Kogiidae als eigene Familie anerkannt wurde, waren alle drei zu dieser Überfamilie zählenden Arten in der Familie Physeteridae zusammengefasst.
  

Aktuelle Version vom 12. November 2007, 11:08 Uhr

Systematik: WaleZahnwalePottwalartige

Zur Überfamilie Physeteroidea gehören zwei Familien: die Pottwale (Physeteridae) und die Zwergpottwale (Kogiidae), im Englischen auch pygmy and dwarf sperm whales genannt. Bevor Kogiidae als eigene Familie anerkannt wurde, waren alle drei zu dieser Überfamilie zählenden Arten in der Familie Physeteridae zusammengefasst.

Gemeinsamkeiten der Vertreter dieser Überfamilie sind die große Melone mit dem Walratkissen, auch Spermacetiorgan genannt, der sehr kleine Unterkiefer und das nach links verschobene Blasloch. Unterschiede bestehen unter anderem in der Größe. Während der Pottwal mit bis zu 18 Meter der größte Zahnwal ist, werden die Vertreter der Familie Kogiidae nur bis zu 2,7 Meter bzw. 3,4 Meter lang.

Eine eben schon kurz erwähnte Besonderheit der Pottwale ist das Walratkissen. Es enthält eine wachsartige Flüssigkeit, die sich bei Abkühlung verfestigt und schwerer wird. In den nicht mehr der Atmung dienenden rechten Nasengang der Wale wird kaltes Wasser geleitet, das den Walrat erstarren lässt. Das spezifische Gewicht nimmt zu und der Wal kann effektiver abtauchen. Durch Regulierung der Blutzufuhr ist es auch möglich, die Temperatur im Kopf wieder zu erhöhen, wobei sich der Walrat verflüssigt, sein spezifisches Gewicht abnimmt und für Auftrieb sorgt.