Logo
Wale und Delfine
Startseite
Allgemeine Infos
Systematik
Entwicklung
Galerie
Walbeobachtung
Richtlinien
Anbieter
Artenschutz
Sonstiges
Sprachliche Aspekte
Literatur
Walquartett

Echolokation

Aus Wale.info

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: Der Schädel der Zahnwale ist von oben gesehen asymetrisch geformt. Dies hängt vermutlich zusammen mit der Echolokation, auch Echoortung oder Sonarsystem genannt, mit ...)
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
Der Schädel der Zahnwale ist von oben gesehen asymetrisch geformt. Dies hängt vermutlich zusammen mit der Echolokation, auch Echoortung oder Sonarsystem genannt, mit deren Hilfe die Wale Nahrung oder Hindernisse lokalisieren. Bei der Echolokation werden in den Luftwegen (vermutlich unter dem Blasloch) Töne, sogenannte Klicklaute, erzeugt, die in der Melone gebündelt und mithilfe der wannenförmigen Schädelform in eine bestimmte Richtung geleitet werden. Stoßen die Schallwellen auf ein Hindernis, werden sie reflektiert und gelangen über den Unterkiefer zur Bulla tympani (Wand des Mittelohrs), die daraufhin zu schwingen beginnt. Der Wal kann auf diese Weise Größe, Form und Entfernung eines Objektes einschätzen.
 
Der Schädel der Zahnwale ist von oben gesehen asymetrisch geformt. Dies hängt vermutlich zusammen mit der Echolokation, auch Echoortung oder Sonarsystem genannt, mit deren Hilfe die Wale Nahrung oder Hindernisse lokalisieren. Bei der Echolokation werden in den Luftwegen (vermutlich unter dem Blasloch) Töne, sogenannte Klicklaute, erzeugt, die in der Melone gebündelt und mithilfe der wannenförmigen Schädelform in eine bestimmte Richtung geleitet werden. Stoßen die Schallwellen auf ein Hindernis, werden sie reflektiert und gelangen über den Unterkiefer zur Bulla tympani (Wand des Mittelohrs), die daraufhin zu schwingen beginnt. Der Wal kann auf diese Weise Größe, Form und Entfernung eines Objektes einschätzen.
  
[[Bild:Echolokation.png]]
+
[[Bild:Echolokation.png|center]]

Version vom 30. Oktober 2007, 22:56 Uhr

Der Schädel der Zahnwale ist von oben gesehen asymetrisch geformt. Dies hängt vermutlich zusammen mit der Echolokation, auch Echoortung oder Sonarsystem genannt, mit deren Hilfe die Wale Nahrung oder Hindernisse lokalisieren. Bei der Echolokation werden in den Luftwegen (vermutlich unter dem Blasloch) Töne, sogenannte Klicklaute, erzeugt, die in der Melone gebündelt und mithilfe der wannenförmigen Schädelform in eine bestimmte Richtung geleitet werden. Stoßen die Schallwellen auf ein Hindernis, werden sie reflektiert und gelangen über den Unterkiefer zur Bulla tympani (Wand des Mittelohrs), die daraufhin zu schwingen beginnt. Der Wal kann auf diese Weise Größe, Form und Entfernung eines Objektes einschätzen.

Echolokation.png