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Ankunft in Mexiko

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(29. März, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung)
(29. März, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung)
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Schon an der Passkontrolle wartete eine unglaubliche Menschenmenge. Jeder Pass und jedes Einreisedokument wurde genauestens geprüft, so war die erste Stunde hier schon herum.
 
Schon an der Passkontrolle wartete eine unglaubliche Menschenmenge. Jeder Pass und jedes Einreisedokument wurde genauestens geprüft, so war die erste Stunde hier schon herum.
  
Dann zum Gepäck. Vorsichtshalber hatten wir unsere Taschen in Berlin extra nur bis Mexiko-Stadt aufgegeben; Orte mit dem Namen La Paz gibt es schließlich viele, und man weiß ja nie - am Ende wäre unser Gepäck noch in Bolivien gelandet. Doch was jetzt? Kein Gepäck auf den Rollbändern. In der langen Zeit von der Ankunft bis zur Gepäckausgabe müsste doch langsam mal alles angekommen sein!? Unruhe stieg in uns auf. Sollten es unsere Taschen nicht mal bis hierher geschafft haben? Schon mit leichter Panik in den Augen auf der Suche nach Service-Personal, um unseren Verlust zu melden, bemerkten wir plötzlich einige Flughafenmitarbeiter, die alles ankommende Gepäck eifrig von den Bändern nahmen und wahllos in irgendwelchen Ecken zusammenstellten. Da muss doch auch unser Gepäck irgendwo zu finden sein. Also, Halali zum fröhlichen Suchen! Und da schwarz eine beliebte Farbe für Reisegepäck ist, nahm die Suche auch einige Zeit in Anspruch.
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Dann zum Gepäck. Vorsichtshalber hatten wir unsere Taschen in Berlin extra nur bis Mexiko-Stadt aufgegeben; Orte mit dem Namen La Paz gibt es schließlich viele, und man weiß ja nie - am Ende wäre unser Gepäck noch in Bolivien gelandet. Aber was jetzt? Kein Gepäck auf den Rollbändern. In der langen Zeit von der Ankunft bis zur Gepäckausgabe müsste doch langsam mal alles angekommen sein!? Unruhe stieg in uns auf. Sollten es unsere Taschen nicht mal bis hierher geschafft haben? Schon mit leichter Panik in den Augen auf der Suche nach Service-Personal, um unseren Verlust zu melden, bemerkten wir plötzlich einige Flughafenmitarbeiter, die alles ankommende Gepäck eifrig von den Bändern nahmen und wahllos in irgendwelchen Ecken zusammenstellten. Da muss doch auch unser Gepäck irgendwo zu finden sein. Also, Halali zum fröhlichen Suchen! Und da schwarz eine beliebte Farbe für Reisegepäck ist, nahm die Suche auch einige Zeit in Anspruch.
  
 
Der Spaß ging weiter an der Zollkontrolle. Stopp. Stehen bleiben, hier darf jeder nur einzeln weiter. Hinten wühlten die Zollbeamten schon im Gepäck anderer Touristen. Zunächst wurden wir aber zu einem kleinen Schalter geschickt, der etwas verloren in der Mitte der Zollhalle stand.
 
Der Spaß ging weiter an der Zollkontrolle. Stopp. Stehen bleiben, hier darf jeder nur einzeln weiter. Hinten wühlten die Zollbeamten schon im Gepäck anderer Touristen. Zunächst wurden wir aber zu einem kleinen Schalter geschickt, der etwas verloren in der Mitte der Zollhalle stand.

Version vom 31. Dezember 2008, 12:41 Uhr

Baja California: Ankunft in Mexiko

29. März, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung

Sechs Uhr, Mexiko-Stadt, die Frisur… - Oh Gott, reden wir nicht drüber. Immerhin waren wir schon seit 20 Stunden unterwegs und hatten noch zwei Stunden Flug vor uns. Und wer hat sich bitte schön ausgedacht, uns davor noch 4 ½ Stunden Aufenthalt in Mexiko-Stadt aufzubrummen? Nun ja, im Nachhinein kann man sagen: gut, dass uns diese Zeit zur Verfügung stand, sonst hätten wir den Anschlussflieger vielleicht verpasst.

Schon an der Passkontrolle wartete eine unglaubliche Menschenmenge. Jeder Pass und jedes Einreisedokument wurde genauestens geprüft, so war die erste Stunde hier schon herum.

Dann zum Gepäck. Vorsichtshalber hatten wir unsere Taschen in Berlin extra nur bis Mexiko-Stadt aufgegeben; Orte mit dem Namen La Paz gibt es schließlich viele, und man weiß ja nie - am Ende wäre unser Gepäck noch in Bolivien gelandet. Aber was jetzt? Kein Gepäck auf den Rollbändern. In der langen Zeit von der Ankunft bis zur Gepäckausgabe müsste doch langsam mal alles angekommen sein!? Unruhe stieg in uns auf. Sollten es unsere Taschen nicht mal bis hierher geschafft haben? Schon mit leichter Panik in den Augen auf der Suche nach Service-Personal, um unseren Verlust zu melden, bemerkten wir plötzlich einige Flughafenmitarbeiter, die alles ankommende Gepäck eifrig von den Bändern nahmen und wahllos in irgendwelchen Ecken zusammenstellten. Da muss doch auch unser Gepäck irgendwo zu finden sein. Also, Halali zum fröhlichen Suchen! Und da schwarz eine beliebte Farbe für Reisegepäck ist, nahm die Suche auch einige Zeit in Anspruch.

Der Spaß ging weiter an der Zollkontrolle. Stopp. Stehen bleiben, hier darf jeder nur einzeln weiter. Hinten wühlten die Zollbeamten schon im Gepäck anderer Touristen. Zunächst wurden wir aber zu einem kleinen Schalter geschickt, der etwas verloren in der Mitte der Zollhalle stand.

„Drücken Sie den Knopf,“ meinte die Frau am Schalter freundlich. Knopf drücken? Wir zögerten. Hatten wir sie falsch verstanden? Gut, einen Knopf gab es da. Nur warum sollten wir den drücken? 'Muss wohl ein hypermodernes System sein, das den Fingerabdruck speichert und dann anhand molekularbiologischer Untersuchungen blitzschnell erkennt, ob jemand etwas zu verbergen hat,' schoss es uns durch den Kopf. Zögerlich, drückten wir also - ein grünes Licht leuchtete auf.

„Danke, Sie dürfen weitergehen.“

Im gleichen Moment war ein Durchwühlplatz freigeworden. 'Komische Methode, die Leute hinzuhalten,' dachten wir, als wir auf den Zollbeamten zusteuerten, um ihn durch unsere zum Glück noch saubere Wäsche wühlen zu lassen. Aber der Zollbeamte hatte gar kein Interesse an unserem Gepäck. Nein, nein, wir dürften weitergehen, bestätigte er uns. Sollten die wirklich am Fingerabdruck erkannt haben, dass wir ehrliche Leute sind? Wir waren beeindruckt. Erst später ging uns ein Licht auf: der ominöse Schalter mit Knopf war einfach nur ein Zufallsgenerator.

Schwimmwesten? Fehlanzeige :-/

So viel Zeit hatten wir nun gar nicht mehr. Darum machten wir uns auch bald auf den Weg zum Terminal 2, wo wir noch für unseren Flug nach La Paz einchecken mussten. Das Terminal war gar nicht so einfach zu finden. Ein paar Mal liefen wir direkt an der Abzweigung vorbei, weil der Wegweiser direkt hinter einer Säule stand. Und auch im Terminal angekommen, waren wir nicht ganz sicher, ob wir uns wirklich im richtigen Bereich befanden. Also fragten wir an einem freien Schalter zwei Damen vom Bodenpersonal, die offenbar nichts zu tun hatten. Ja, das sei schon der richtige Bereich, wir sollten uns doch aber bitte in der Schlange anstellen und warten bis wir aufgerufen werden. Brav befolgten wir die Aufforderung und gingen zurück, um uns hinten anzustellen, bloß – eine Schlange gab es gar nicht; da war niemand, nicht eine Person! Wir kamen uns schon ein wenig blöd vor, als wir mit all unserem Gepäck im Zick-Zack um die Absperrungen wieder bis zum Anfang der vermeintlichen Schlange kurvten, um dann (nach einiger Wartezeit natürlich) von der gleichen Dame grinsend an den Schalter gerufen zu werden…

Ein Wunder eigentlich, dass wir unseren Flieger nach La Paz trotz alledem pünktlich erreichten und zwischendurch sogar noch Zeit für einen kleinen Snack hatten. Nur noch dieser Flug, bevor der Urlaub richtig beginnen konnte. Die Sicherheitsmaßnahmen hörten wir mittlerweile schon zum dritten Mal und konnten beinahe mitsprechen. Doch am Ende der Durchsage schauten wir erschrocken auf: Fehlte da nicht etwas? Hallo, wir fliegen gleich über den Golf von Kalifornien – kein Wort von Schwimmwesten? Ein Blick auf die Sicherheitshinweise offenbarte: „Wenn es Schwimmwesten an Bord gibt, wird Sie das Bordpersonal darüber informieren.“ Es hatte uns nicht informiert…