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Ankunft in Mexiko

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(29. März 2008, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung)
(29. März 2008, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung)
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== 29. März 2008, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung ==
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Sechs Uhr, Mexiko-Stadt, die Frisur… - Oh Gott, reden wir nicht drüber. Immerhin waren wir schon seit 20 Stunden unterwegs und hatten noch zwei Stunden Flug vor uns. Und wer hat sich bitte schön ausgedacht, uns davor noch 4&nbsp;½ Stunden Aufenthalt in Mexiko-Stadt aufzubrummen? Nun ja, im Nachhinein kann man sagen: kluge Menschen.
 
Sechs Uhr, Mexiko-Stadt, die Frisur… - Oh Gott, reden wir nicht drüber. Immerhin waren wir schon seit 20 Stunden unterwegs und hatten noch zwei Stunden Flug vor uns. Und wer hat sich bitte schön ausgedacht, uns davor noch 4&nbsp;½ Stunden Aufenthalt in Mexiko-Stadt aufzubrummen? Nun ja, im Nachhinein kann man sagen: kluge Menschen.

Version vom 8. Mai 2008, 17:53 Uhr

Baja California: Ankunft in Mexiko

29. März, Willkommen in Mexiko – hier hat alles seine Ordnung

Sechs Uhr, Mexiko-Stadt, die Frisur… - Oh Gott, reden wir nicht drüber. Immerhin waren wir schon seit 20 Stunden unterwegs und hatten noch zwei Stunden Flug vor uns. Und wer hat sich bitte schön ausgedacht, uns davor noch 4 ½ Stunden Aufenthalt in Mexiko-Stadt aufzubrummen? Nun ja, im Nachhinein kann man sagen: kluge Menschen.

Schon an der Passkontrolle wartete eine unglaubliche Menschenmenge. Jeder Pass und jedes Einreisedokument wurde ausführlich geprüft, so war die erste Stunde hier schon herum.

Dann zum Gepäck. Vorsichtshalber hatten wir unsere Taschen in Berlin extra nur bis Mexiko-Stadt aufgegeben; Orte mit dem Namen La Paz gibt es schließlich überall, und man weiß ja nie. Aber was jetzt? Kein Gepäck auf den Rollbändern? Sollten es unsere Taschen nicht mal bis hierher geschafft haben? In der langen Zeit von der Ankunft bis zur Gepäckausgabe müsste doch langsam mal alles angekommen sein!? War es auch. Nur hatten die Flughafenmitarbeiter inzwischen alles von den Bändern genommen und irgendwo irgendwie zusammengestellt. Also, Halali zum fröhlichen Suchen! Und da schwarz eine beliebte Farbe für Reisegepäck ist, konnten wir so gleich noch ein bisschen Zeit überbrücken.

Der Spaß ging weiter an der Zollkontrolle. Stopp. Stehen bleiben, hier darf jeder nur einzeln weiter. Hinten wühlten die Zollbeamten schon im Gepäck anderer Touristen.

„Gehen Sie bitte zum Schalter,“ wurden wir aufgefordert. Welcher Schalter? Ach da! Mitten in der Zollhalle stand etwas verloren ein kleiner Schalter, den wir zuvor gar nicht gesehen hatten.

„Drücken Sie den Knopf,“ meinte die Frau am Schalter freundlich. Knopf drücken? Wir zögerten. Hatten wir sie falsch verstanden? Gut, den Knopf gab es ja wirklich. Nur warum sollten wir den drücken? Ist das etwa ein hypermodernes System, das den Fingerabdruck speichert und dann anhand molekularbiologischer Untersuchungen blitzschnell erkennt, ob jemand etwas zu verbergen hat? Zögerlich, drückten wir also den Knopf. Ein grünes Licht leuchtete auf.

„Danke, Sie dürfen weitergehen.“

Im gleichen Moment war ein Durchwühlplatz freigeworden. Also steuerten wir darauf zu. 'Komische Methode, die Leute hinzuhalten,' dachten wir noch. Doch der Zollbeamte hatten gar kein Interesse an unserem Gepäck. Nein, nein, wir dürfen gehen, bestätigte er uns. Hatten die wirklich am Fingerabdruck erkannt, dass wir ehrliche Leute sind? Wir waren beeindruckt. Erst später verstanden wir, dass dies einfach das mexikanische Zufallsprinzip war.

So viel Zeit hatten wir nun gar nicht mehr. Darum machten wir uns auch bald auf den Weg zum Terminal 2, wo wir noch für unseren Flug nach La Paz einchecken mussten. Nicht ganz sicher, ob wir uns wirklich im richtigen Bereich befanden, fragten wir an einem freien Schalter zwei Damen vom Bodenpersonal, die offenbar nichts zu tun hatten. Ja, das sei schon der richtige Bereich, wir sollten uns aber bitte in der Schlange anstellen und warten bis wir aufgerufen werden. Alles gut und schön, bloß – eine Schlange gab es nicht. Man kommt sich schon ein bisschen blöd vor, wenn man zurückgeschickt wird, brav im Zick-Zack um die Absperrungen wieder bis zum Anfang der vermeintlichen Schlange läuft, um dann von der gleichen Dame an den Schalter gerufen zu werden…

Ein Wunder eigentlich, dass wir unseren Flieger nach La Paz trotz alledem pünktlich erreichten und zwischendurch sogar noch Zeit für einen kleinen Snack und Schaufensterbummeln blieb. Nun noch einmal zwei Stunden Flug, bevor der Urlaub richtig beginnen konnte. Die Sicherheitsmaßnahmen hörten wir mittlerweile schon zum dritten Mal und konnten beinahe mitsprechen. Aber halt, fehlte da nicht etwas? Wir fliegen gleich über den Golf von Kalifornien – kein Wort von Schwimmwesten? Ein Blick auf die Sicherheitshinweise offenbarte: „Wenn es Schwimmwesten an Bord gibt, wird Sie das Bordpersonal darüber informieren.“ Und es hatte uns nicht informiert…